Mit dem Esel durchs Hinterland 
 Impressionen nahe der Ortschaft Vaqueiros
Zeichnung: Pedro Cabral
Die Region Algarve aus unkonventioneller Perspektive in gemächlichem Tempo erkunden, das Hinterland nicht er-fahren, sondern nicht-motorisiert erwandern, Eselspfaden folgend, wie sie vor Jahrhunderten dem Transport von Waren und Menschen dienten und bis heute ihren Reiz nicht verloren haben, das wollte der Architekt Pedro Cabral versuchen. Er ist neben seiner berufsbedingt technisch ausgerichteten Zeichenweise auch der künstlerischen Grafik und Malerei zugewandt und hat über seine Erlebnisse, über die Strecke und das, was ihn entlang des Weges beeindruckt hat, ein grafisches Tagebuch angelegt. Cabral, 57 Jahre alt, hat den Kontrast dieses Ausflugs zu seinem Alltag bewusst gewählt und sagt, seine Vermutung habe sich bestätigt: Wer eine solche Reise zurücklegt, lernt, seine tägliche Umwelt bewusster wahrzunehmen. Die Natur schärft die Sinne auch für das Leben in der Stadt. Wer sich inspiriert fühlt, Cabrals Erfahrungen nachzuvollziehen, kann dies vom 24. bis zum 30. Oktober tun, während der geführten Wanderung „Via Algarviana Oeste – Von Aljezur über Marmelete und Bensafrim zum Cabo S. Vicente“ auf Tagestouren von acht bis achtzehn Kilometern Länge. Info und Einschreibungen hier.